tws | Trägergesellschaft Werkzeugbau Südwestfalen e.V.

Herzlich Willkommen!

Anfang des Jahres 2010 gründete sich die „Trägergesellschaft Werkzeugbau Südwestfalen“, die es sich zum Ziel gemacht hat den Werkzeug- und Formenbau in der Region wieder ganz nach vorne zu bringen und so gemeinsam den wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen, insbesondere durch die Konkurrenz in Asien, erfolgreich zu begegnen. Mit der Trägergesellschaft, die vor eineinhalb Jahren als lockerer Zusammenschluss entstand, haben die 15 Gründungsmitglieder eine solide Basis für die zukünftige Arbeit geschaffen. Ehrgeizigstes Projekt neben Erfahrungsaustausch, Projektförderung und Kooperation ist die Einrichtung eines Anwenderzentrums Werkzeugbau (Werkzeugbau Institut Südwestfalen GmbH).

Dieses Zentrum soll, ähnlich wie das Kunststoff-Institut Lüdenscheid, als Innovations- und Technologiezentrum wirken. Neue Technologien sollen dort vorgestellt und als Dienstleistung abgerufen werden können. „Die neuesten Maschinen, für den einzelnen häufig zu teuer, können vom Institut gekauft und dort angemietet werden“, so Meding-Geschäftsführer Stefan Pietzner, der vor allem Vorteile für die kleinen Werkzeug-und Formenbauer sieht. Als An-Institut der Fachhochschule soll eng mit der Forschung zusammengearbeitet werden.

„Wir müssen die Synergien nutzen, auf neue Anforderungen reagieren.“ Pietzner schwebt auch die Schaffung eines „Lüdenscheider Standards“ vor, nach dem jeder unabhängig voneinander Teile anfertigen kann, die anschließend nahtlos zusammenpassen. Dieser „Lüdenscheider Standard“ wird dann für alle Bereiche des Werkzeugbaus interessant, also nicht nur für Formenbauer sondern auch für den Stanz-; Biege, Extrusions- und Druckgußformenbau. Denn nur durch diesen Standard ergeben sich direkte und sichere Möglichkeiten der Zusammenarbeit für die einzelnen, sowie auch bessere Möglichkeiten alle diese Technologien zu verknüpfen (z.B Metall-Kunststoffverbindungen in einer Fertigungszelle).

Die Trägergesellschaft, die auf weitere Mitglieder aus der Region hofft, wird für das Anwenderzentrum einen Eigenanteil aufbringen müssen, die Förderung mit EU- und Landesmitteln wurde bereits in Aussicht gestellt. Drei bis vier Millionen Euro hat der Verein für die kommenden drei Jahre an Investitionen geplant. Wenn alles gut geht, soll es im Herbst an die konkrete Umsetzung gehen.